Der längste Tag des Jahres liegt schon wieder hinter uns und jedes Jahr denke ich, dass die Sommersonnenwende viel zu schnell gekommen ist....und doch beginnt jetzt vielleicht die schönste Zeit des Sommers.
Die Natur wirkt, als hätte sie einmal tief durchgeatmet. Die Wiesen stehen in voller Blüte, die Abende sind lang, das Licht wird weicher und selbst die Zeit scheint ein wenig langsamer zu vergehen.In Schweden, wo ich jedes Jahr gerne zum Campen oder zum Segeln bin, ist Mittsommer viel mehr als nur ein Fest.
Es ist ein Gefühl. Ein Innehalten mitten im Jahr. Gemeinschaft erleben. Barfuß durchs Gras laufen. Wildblumen pflücken. Lange Gespräche führen. Gemeinsam essen, lachen und den Moment genießen. Für viele Schweden ist Midsommar sogar wichtiger als Weihnachten.
Genau dieses Gefühl lieben wir auch hier im Gutshaus Gottin.
Nicht, weil wir einen schwedischen Brauch kopieren möchten. Sondern weil wir glauben, dass uns diese Zeit an etwas erinnert, das im Alltag oft verloren geht: naemlich präsent zu sein.
Vielleicht mit einem Tee oder Kaffee auf der Terrasse, während morgens nur die Vögel zu hören sind.
Vielleicht bei einem Spaziergang durch den Park, wenn das Licht durch die alten Bäume fällt.
Vielleicht beim Yoga, in einer Meditation oder einfach bei einem guten Gespräch mit Menschen, die man erst vor wenigen Stunden kennengelernt hat.
Mittsommer erinnert uns daran, dass Glück oft erstaunlich einfach ist.
Es braucht nicht viel.
Zeit. Natur. Stille. Verbundenheit.
Und manchmal einfach einen Ort, an dem all das wieder möglich wird.
Ich wünsch mir für uns alle einen Sommer voller kleiner Momente, die lange in Erinnerung bleiben.
Herzliche Grüße aus dem Gutshaus Gottin.
Marc











